Donnerstag, 16. April 2009

Sonntag Palatin

Nach einer erholsamen Nacht im Hotel Concorde machten wir uns auf den Weg Richtung Palatin.
Die Herkunft des Namens Palatin ist noch immer unklar. Damals ein kleines Dorf namens Palatin wurde 753 v.Chr. vom König Romulus gegründet.
An der südwestlichen Seite des Hügels, dort, wo jetzt das Haus des Augustus liegt, stand eine Hütte, die als Haus des Romulus galt.
Viele aus der Klause merkten nicht dass dieses Haus überhaupt noch immer existiert.
Trotz der gewaltigen Bauten, die die Kaiser dort errichtet hatten, wohnten sie dort niemals allein. In stärkerem Umfang entstanden aber rund um den Hügel christliche Kirschen und Klöster, wie zum Beispiel San Gregoro, Santa Anastasia und San Teodoro.
Am Palatin gibt es unter anderem verschiedenen Räumen, wie z.b Studiodo. Das ist kaum 10 qm großer, fensterloser Raum, der erst im 20 Jahrhundert wiederentdeckt wurde. Von hier aus regierte Augustus sein Weltreich.
Erst in der Renaissance wurde der Hügel quasi wiederentdeckt und die Adelsfamilien, die sich dort blutig bekämpft hatten, pflanzten Gärten und Weinberge.
Nach einem 2-stündigen Spaziergang durch die kleine Stadt, trafen wir uns vor dem Ausgang, wo uns genau vor den Augen der Titusbogen stand. Er befindet sich genau am Übergang vom Forum zum Palatin, und ist wohl eines der häufigsten dargestellten antiken Monumente Roms. Nach einem Vortag vom Herr Prof. Sturm fuhren wir wieder zurück ins Hotel, wo wir alle in s Bett fielen und schnell einschliefen.

Admir Hajdarevic

Mittwoch, 15. April 2009

Ein Ausflug zu den Toten

Nach einem- wie immer sehr mäßigen- Frühstück brachen wir auf, um das größte Amphitheater der Antike, das Kolosseum zu betrachten. Wir fuhren mit der U-Bahn bis zur Station Colosseo, um das gigantische Bauwerk zu bewundern. Da wir sehr früh dort eintrafen, mussten wir keine lange Wartezeit in Kauf nehmen, um eines der schönsten Wahrzeichen der Stadt zu bestaunen.
Eine Führung blieb uns leider verwehrt, doch unsere Professoren erzählten uns einiges über die früheren Schauspiele die im Kolosseum stattfanden, so würde es zum Beispiel einmal vollkommen unter Wasser gesetzt, was uns aber sehr unglaubwürdig vorkam. Ebenso erstaunt waren wir über den guten Zustand.
Nach ca. 2 Stunden Erkundungstour gingen wir in die Chistro Lateranense, eine Kirche mit angehängtem kleinem Museum.
Nach einer sehr anstrengenden Busfahrt kamen wir endlich bei den Katakomben an. Wir gingen entlang der Via Appia, eine wunderschöne Allee bis zum Eingang der Katakomben wo wir zusammen warteten, dort sagte uns der Professor bescheid, dass wir uns in einer Stunde hier wieder zutreffen um an der Führung teilzunehmen. Die meisten von uns gingen zu einer großen Wiese wo sie die strahlende Sonne genossen. Andere kauften sich was zum Trinken oder zum Essen. Um Punkt zwei stellten wir uns bei den Katakomben an, wir hatten einen sehr unterhaltsamen deutschen Priester der uns durch die Tunneln begleitete. Am Anfang erzählte er uns in einer kleinen Kapelle die Geschichte der Katakomben danach ging es endlich los. Wir gingen einen kleinen dunklen Gang hinunter und zwängten uns durch die engen Gänge, die Führung war jedoch leider sehr kurz, das Highlight waren zwei offene Särge mit zwei Skeletten von Frauen.

Danach fuhren wir mit dem Bus zurück in die Stadt und hatten dort bis zum Abend Freizeit. Unser Wahlprogramm nutzten wir für ausgedehnte Shoppingtouren und natürlich der Nahrungsaufnahme, die ob der Vielfalt von Restaurants nicht immer leicht fiel. Andere fuhren einfach zurück ins Hotel und versuchten ein paar Stunden Schlaf nachzuholen, zu denen sie in den bitterkalten Nächten nicht gekommen waren.

Märzi und Daniel

Romreise, Dienstag 24.3.2009

Am Dienstag fing der Tag in vielerlei Hinsicht anders an, als die übrigen. Schon beim Frühstück gab es eine Veränderung: Herr Prof. Sturm las uns eine schöne Stelle aus Rosendorfer’s „Rom – Eine Einladung“ über den protestantischen Friedhofvor, den wir später besucht haben. Dann fuhren wir zum ersten Mal aus Rom hinaus, um die ehemalige Hafenstadt Ostia Antica zu besichtigen.
In Ostia angekommen hatten wir nicht lange Zeit, die Stadt alleine zu erkunden, da uns nach wenigen Minuten eine Frau eine Führung angeboten hat und uns zwei lange Stunden alles über das alte Ostia erzählt und gezeigt hat. Bis es schließlich sogar Herrn Prof. Sturm zuviel wurde und er die Führung rasch beendete. Doch trotzdem war diese Führung sehr interessant und informativ, weil wir ansonsten blind durchgelaufen wären und die Hälfte, inklusive vieler Details, übersehen hätten.
Danach stand noch ein Ausflug ans Meer aus und trotz des starken und kühlen Winds stürzten sich einige unserer Jungs todesmutig in die Fluten. Aufgrund der Nässe, Kälte und allgemeinen Erschöpfung besuchten wir danach nur noch den protestantischen Friedhof und hatten dann bis zum Abend Zeit für uns. Der Friedhof selbst war wirklich sehr schön und beeindruckend. Wir hatten die Aufgabe das Grab von Goethes Sohn zu finden, was uns dank der Beschilderung relativ rasch gelang.
Nach einem hervorragenden Abendessen marschierten wir erholt, motiviert und vor allem trocken, los und sahen uns noch einige wunderschöne Kirchen und das Pantheon an. Dieses war wirklich sehr beeindruckend und wunderschön. Dort sind, unter anderem, Mitglieder der italienischen Königsfamilie und der Maler Raffael begraben.
Als es später zu regnen anfing, „flüchteten“ wir in eine Eisdiele, die mit 100 verschiedenen Eissorten verführte.
Ein gelungener und angenehmer Abschluss eines interessanten, aber anstrengenden Tages!


































Christiane, Julia R. und Aleksandra

Dienstag, 14. April 2009

Samstag - Der erste Tag in Rom



Nach der Ankunft am Roma Termini machten wir uns auf den Weg Richtung Hotel. Beim Ausgang des Bahnhofs strahlte uns die Sonne entgegen und wir packten sofort unsere Sonnenbrillen aus. Der Weg zu unserem Hotel wurde uns durch eine viel befahrene Straße und dem aggressiven Fahrstil der Italiener (der auch das nicht anhalten vor Zebrastreifen beinhaltet) erschwert. Vor dem Gebäude in dem sich unser Hotel befand gab es die nächste Überraschung – das Hotel befand sich im 5. Stock. Gott sei Dank gab es einen ziemlich alten und instabilen Lift, aber es reichte um unsere Koffer hinauf zu transportieren. Nachdem wir alle etwas außer Atem im 5.Stock angekommen waren, verstauten wir unsere Koffer in zwei Zimmern und machten uns nach einer kurzen Besprechung auf den Weg zum Bus. Eine vierstündige Rundfahrt mit einigen Zwischenstopps bei den berühmten Sehenswürdigkeiten stand an. Einer der Zwischenstopps war beim Kolosseum und dem Triumphbogen, wo wir auch eine kurze Klo/Essenspause einlegten. Ein zweiter beim Petersdom, wo wir auf dem Petersplatz standen und den Petersdom bewunderten. Danach fuhren wir zum Piazza Navona, wo wir Eis essen gingen. Am Ende unserer Bustour waren wir alle sehr erledigt und beschlossen eine kurze Pause im Hotel einzulegen. Trotz einiger Widersprüche machten wir uns am Abend auf den Weg zum Piazza del Popolo. Von dort aus machten wir einen „kleinen“ Spaziergang über die Via del Corso und Via Condotti, bei der Spanischen Treppe vorbei weiter zum Trevibrunnen. Danach fuhren wir wieder zurück ins Hotel wo wir alle, aufgrund des Schlafentzugs der letzten Nacht, hundemüde ins Bett fielen und schnell einschliefen.

Lg Iris & Dani

Montag, 13. April 2009

14.03.09
Nach einem schnellen und gutem Frühstück gingen wir nochmals zum Vatikanstaat, um uns den interessanten Vortrag ,,Die Einheit der Christen" anzuhören.
Er erzählte uns von seinen beruflichen Erfahrungen und von der Geschichte des Vatikanstaats. Am Schluss durften wir noch Fragen stellen.
Nach dem interessanten Vortrag gingen wir vom Vatikanstaat Richtung Tiber.
Der Weg führte uns zur Engelsburg. Normalerweise erreicht man die Engelsburg über die herrliche Engelsbrücke, die mit den zehn Engelsstatuen einen großen Eindruck hinterlässt. Wir erreichten sie hingegen über das Tiberufer. Diese neue Variante war einmal was anderes. An der Engelsburg kamen wir immer wieder während der Woche vorbei. An diesem Tag durften wir sie auch endlich besichtigen.
Die Engelsburg wurde ursprünglich als Mausoleum für Kaiser Hadrian und seine Nachfolger errichtet und später von verschiedenen Päpsten zur Burg umgebaut.
Am besten hatte mir an der Engelsburg die wunderschöne Terrasse gefallen, die meiner Meinung nach einer der schönsten Ausblicke zu bieten hat. Man erkennt
von dieser Terrasse fast alle Sehenswürdigkeiten, die wir mit der Klasse besucht hatten wie zum Beispiel die Spanische Treppe, bei der man herrlich sitzen und flirten konnte; essen und trinken jedoch verboten war. Man sah auch den wunderschönen imperialistischen Piazza Venezia. Auf dieser Terrasse sah man Rom von allen Seiten.
Nach der Engelsburg und der kleinen Pause auf der Terrasse überquerten wir den Tiber und gingen an einem, für Rom äusserst modernen, wagemutigen Bau vorbei, der den Friedensaltar des Augustus beherbergt und viele Diskussionen ausgelöst hat. Die Römer lieben ihr altes Rom; vor allem den prachtvollen Piazza del Popolo. Dieser war seit der Antike der Platz, an dem man zum ersten Mal betrat, wenn man von Norden in die Stadt reiste. An dem Platz trennten wir uns wieder und jeder konnte machen was er oder sie wollte. Ich ging nach der Verabschiedung mit der Klasse mit Daniel essen. Später sind wir einfach nur durch die Straßen Roms mit einem kühlen Eis herumgeschlendert und haben die schönen Häuser, das ständige Mopedgeknatter sowie all die schicken Menschen genossen.


Mit freundlichen Grüssen Maximilian Wienerroither

Donnerstag, 2. April 2009

Romreise 2009 - Hinfahrt am 20. März

Freitag, der 20. März stand vor der Tür, und somit auch unsere Reise nach Rom. Am Abend trafen wir uns alle gegen 18:00 Uhr am Bahnhof, wo sich bereits herausstellte, dass einige Koffer der Mädels z(ohne jetzt Namen zu erwähnen) wohl etwas zu schwer sein würden. Schließlich haben wir’s aber alle in den Zug nach Leoben geschafft, und freuten uns auf die Reise. Kaum jemand blieb im Zug auf seinem Platz sitzen, überall war was los. Allerdings gab’s gleich ein kleines Problem mit dem Schaffner. Er behauptete, dass wir nur Reservierungen hätten, jedoch keine Fahrkarte. Nach einer längeren Diskussion gab er schließlich auf, und erschien nicht wieder. Die Zugfahrt nach Leoben verging relativ schnell, doch dort hatten wir dann fast zwei Stunden nichts zu tun, weil unser Zug nach Rom Verspätung hatte. Aber das störte uns auch nicht wirklich. Circa um 22.00 war es dann so weit. Endlich ging es auf nach Rom. Es dauerte ein bisschen bis jeder einen Platz im Liegewagen gefunden hatte, doch schlussendlich waren die meisten zufrieden damit, und einer „ruhigen“ Nacht konnte (fast) nichts mehr im Wege stehen. Einige waren müde, und haben bald geschlafen, andere blieben ziemlich lange auf, was sich dann am nächsten Tag bemerkbar machte. Während die meisten anderen schon schliefen, standen Simone und Hannah am Gang, weil sie noch nicht schlafen wollten. Plötzlich kamen zwei Polizisten und eine Polizistin auf sie zu. Die zwei dachten sich nichts dabei und blieben einfach stehen. Zuerst wollten die Beamten das der beiden Ticket sehen. Sie erklärten, dass sie mit einer Schulklasse unterwegs waren, und alle gemeinsam eine Fahrkarte hatten. Als nächstes wollten sie die Pässe sehen. Als die beiden ihre Pässe vorwiesen, notierten sich die Polizeibeamten alle möglichen Daten. Auf die Frage für was das ganze Gekritzel sei antwortete einer der Polizisten nur mit „Nothing, nothing. Sleep, sleep.“ Dann mussten auch noch Tassilo und Märzi ihre Pässe herzeigen, und auch ihre Daten wurden aufgeschrieben. Danach verlief die Zugfahrt eigentlich ruhig. Wir blieben mehrere Male für zwanzig oder dreißig Minuten an Bahnhöfen in Italien stehen. Auch wenn sich einige Stunden nach Mitternacht alles so einigermaßen beruhigt hatte konnte um 06:00 Uhr keiner mehr schlafen. Alle Schüler standen schon wieder ganz aufgeregt auf dem Gang. Einige Zeit danach wurde auch schon das Frühstück - ein Weckerl mit Butter und Marmelade und Kaffee oder Tee - ausgeteilt. Wahrscheinlich ist den meisten unserer Klassenkollegen von dem Kaffee im Zug heute noch schlecht, da er nicht wirklich schmackhaft war. Um spätestens 10:00 wussten alle dass sich die lange Fahrt gelohnt hatte - circa um diese Zeit standen wir in Rom vor dem Bahnhof „Roma Termini“ bei strahlender Sonne und angenehmen Temperaturen und freuten uns auf eine schöne Woche in Rom.

Florian Barbaric, Hannah Baumgartner

Protestantischer Friedhof Rom

Nach einen äußerst interessanten aber sehr anstrengenden Besuch in Ostia Antica und einen eher kühlen Abstecher zu Meer, besuchten wir den wunderschönen Protestantischen Friedhof Roms, von dem wir schon am Morgen gehört hatten. Am Eingang teilte uns Herr Prof. Sturm mit, dass derjenige der als erstens das Grab Augusts von Goethe entdeckt, ein Plus in Deutsch bekommt. Dies hatte natürlich zu eine ungeheure Aufregung zu folge. Doch leider war der Weg zum Grab ziemlich genau beschildert, dies führte dazu, dass die ganze Klasse die Grabstelle mehr oder weniger gleichzeitig fand. Dadurch konnte natürlich niemand das Plus für sich beanspruchen.
Nach dieser gigantischen Enttäuschung verließen die meisten den Friedhof relativ schnell, doch ich zog es vor noch ein wenig zu bleiben. Erstens weil ich die ruhige Stimmung genießen wollte und zweitens weil ich noch keine einzige der Katzen gesehen hatte, für die dieser Friedhof so berühmt ist. Wenig später hatte ich schon, in einigen Meter Entfernung, die erste Katze entdeckt. Ich hockte mich hin um sie nicht zu verscheuchen. Doch zu meinen erstaunen, kam die Katze pfeilgerade auf mich zu, und ehe ich mich versah, war sie über mein Knie in meinen Schoss geklettert und hatte es sich dort gemütlich gemacht. Natürlich war ich völlig überrascht (sind Katzen, vor allem mehr oder weniger wilde Katzen, nicht eher scheue Tiere?). Nachdem ich einige Zeit so da gesessen bin, verabschiedete ich mich von der aufdringlichen Katze und fuhr ebenfalls zurück ins Hotel.
Mit freundlichen Grüßen Paul

Mittwoch, 1. April 2009

Die Heimfahrt


Die Zugfahrt nach Hause war bei langen nicht so belebt, wie die Hinfahrt. Die allgemeine Motivation schien sich in Grenzen zu halten und niemand war mehr so wirklich in Partystimmung, bis auf ein paar einzelne, die dabei aber kaum Anhänger fanden. So kam es dazu dass schon um etwa 3:00 kein Mensch mehr auf den Gängen zu sehen war und es verhältnismäßig ruhig zu ging. Ob in den einzelnen Abteilen noch jemand das ein oder andere Getränk, das er für seine Eltern mitgenommen hatte begutachtete oder auch mehr bleibt fraglich und wird uns wohl für immer unbekannt bleiben. Um 6:00 dann ein fröhliches Aufstehen, als wir von der Begleiterin des Waggons geweckt und mit etwas magerem Frühstück und Kaffe versorgt wurden. In den meisten Abteilen fand man den Kaffee am Boden in Form eines kleinen Sees wieder. Auch auf Essen hatten die meisten um diese Unzeit auch noch keine Lust und man packte seine sieben Sachen zusammen um sich auf das Umsteigen in Leoben vorzubereiten. In Leoben dann endlich die Erleichterung: ein geöffneter Supermarkt in dem man sich mit Energydrinks eindeckte um seinen Lebenswillen wieder zu wecken. Wer dies nicht tat, lag weiter herum und freute sich schon auf den Anschlusszug, in dem er weiterschlafen konnte.
Um 10:00 die Erlösung: Endlich wieder in Linz. Denn das Reisen dient doch schließlich dazu, zu wissen wie schön man es doch zu Hause hat. Vom Hauptbahnhof machten sich alle mit oder ohne Eltern auf den Weg nach Hause und ließen die Reise in Gedanken noch einmal nachklingen…

MfGay Tassilo

Montag, 9. März 2009



Der Pfad der Erleuchtung - The path of illumination

1) Santa Maria del Popolo


Robert Langdon und Vittoria Vetra betreten die Kirche über einen Hintereingang einer (fiktiven) Seitengasse, nachdem sie über den Platz vor der Kirche gelaufen waren. Die Kirche im Buch wird gerade restauriert und ist daher voller Schutthaufen und Baugeräte. Im Dämonloch finden sie Leichen verschiedener unbedeutender Personen. Hier wird auch der erste Mord an einem Kardinal verübt, indem er mit einer Hand voll Erde erstickt worden ist.

„Der Innenraum von Santa Maria del Popolo lag düster im rasch schwindenden Licht des Abends, das durch die Bleiglasfenster hereinfiel. Er erinnerte mehr an eine halb fertige U-Bahn Station als an eine Kathedrale. Das Hauptschiff stand voller Baumaterial und Schutt:…“ [S. 336]


2) Obelisk auf dem Petersplatz

Dan Brown schildert den Petersplatz als kaum besuchten Platz, obwohl gerade das Konklave stattfindet. Um genau 21:00 Uhr wird hier der zweite Kardinal durch zwei Dolchhiebe durch die Lunge getötet, was auf das Element Luft hinweisen soll.

„Trotz der dröhnenden Glocken schien der Platz ruhig und friedlich dazuliegen. Touristen spazierten umher. Ein betrunkener Obdachloser döste an der Basis des Obelisken. Ein kleines Mädchen fütterte Tauben. … Als das Echo des neunten Schlags verhallte, legte sich völlige Stille über den Petersplatz“ [S. 383]


3) Santa Maria della Vittoria

Noch bevor Robert Langdon und Vittoria Vetra die Kirche betreten können sehen sie loderndes Feuer in der Kirche. Der dritte Kardinal hängt an zwei Ketten genau über dem Brandherd und verbrennt bei lebendigem Leibe. Klarerweise deutet dieser Mord auf das Element Feuer hin. Auch dieser Kardinal wurde mit einem Element [Fire] gebrandmarkt. Vittoria wird zuerst K.O. geschlagen und nach dem Kampf des Assassinen mit Robert entführt. Robert entrinnt hier nur knapp dem Tod durch Ersticken, da er unter einem Sarg eingesperrt wird.

„Langdon und Vittoria rannten zum Haupteingang der Kirche Santa Maria della Vittoria. Die schwere Holztür war versperrt. … Die Kirche besaß keinen Vorraum. Als Langdon und Vittoria die Tür aufstießen, standen sie direkt im Hauptschiff. Der Anblick, der sie erwartete, war so bizarr, so unerwartet, dass Langdon für einen Moment die Augen schließen musste, bevor ein Verstand die Bilder verarbeiten konnte.“ [S. 462]


4) Vierströmebrunnen auf dem Piazza Navona

Robert Langdon versteckt sich hinter dem Brunnen, als der Assassine ankommt, um den vierten Kardinal zu ertränken [Hinweis auf Element Wasser]. Robert ringt mit dem Assassinen im Brunnen und stellt sich tot, als er keine Chance mehr sieht, den Kampf zu gewinnen.

„Piazza Navona. Fontana die Fiumi. Die Nächte in Rom konnten überraschend kühl werden, fast wie in der Wüste, selbst nach einem heißen Tag…. Die Piazza lag verlasen. Berninis meisterhafter Brunnen plätscherte mit dunklem Zauber vor sich hin. Das schäumende Wasser sandte magischen Dunst in die Höhe, angestrahlt von Unterwasserscheinwerfern. Die Luft war von einer kalten Elektrizität erfüllt.“ [S. 511/512]


5) Engelsburg

Die beteiligten Personen haben herausgefunden, dass die Engelsburg der Geheimtreffpunkt der Illuminaten war. Hier findet ein letzter Kampf mit dem Assassinen statt, bei dem der Assassine getötet und Vittoria befreit wird. Anschließend gehen sie durch den „Il Passetto“, der Geheimverbindung von der päpstlichen Bibliothek zur Engelsburg, in den Vatikan. Der „Il Passetto“ war ursprünglich als Fluchtweg für den Papst gedacht.

„Robert Langdon rannte über die Bastion des äußeren Festungswalls und war dankbar für die Flutlichter. Der Innenhof unter ihm sah aus wie ein Museum alter Kriegskunst - Katapulte, sauber aufgeschichtete Steinkugeln und ein Arsenal Furcht einflößender Maschinen. Ein Teil der Engelsburg war tagsüber für Touristen geöffnet, und der Hof war praktisch im Originalzustand restauriert worden. Langdons Blicke glitten zum zentralen Bau der Festung. Die runde Zitadelle war mehr als fünfunddreißig Meter hoch, ohne den großen Bronzeengel auf dem Dach. Die Marmorbrüstung des Balkons weit oben schimmerte noch immer.“ [S. 537]

Sonntag, 8. März 2009

Rom-Bücher

0Richard Wall: Rom: Ein Palimpsest
1 Marguerite Yourcenar: Ich zähmte die Wölfin: Die Erinnerungen des Kaisers Hadrian

2 Feridun Zaimoglu: Rom intensiv: Mein Jahr in der ewigen Stadt

3 Johann Wolfgang von Goethe: Italienische Reise

4 Robert von Ranke-Graves: Ich, Claudius, Kaiser und Gott

5 Herbert Rosendorfer: Mitteilungen aus dem poetischen Chaos. Römische Geschichten

6 Herbert Rosendorfer: Rom. Eine Einladung

7 Marie Luise Kaschnitz: Engelsbrücke: Römische Betrachtungen

8 Sibylle Lewitscharoff: Montgomery

9 Felix Dahn: Ein Kampf um Rom

10 Henryk Sienkiewicz: Quo vadis?

11 Josef Winkler: Natura morta: Eine römische Novelle

12 Ingeborg Bachmann: Römische Reportagen. Eine Wiederentdeckung

13 Luise Rinser: Septembertag

14 Uwe Timm: Römische Aufzeichnungen

15 Stefan Ulrich: Quattro Stagioni: Ein Jahr in Rom

16 Rolf Dieter Brinkmann: Rom, Blicke

17 Wolfgang Koeppen: Der Tod in Rom

18 Dan Brown: Illuminati

Dienstag, 23. Dezember 2008

Frohe Weihnachten!


Ich wollte euch allen nochmal frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen!
Unten seht ihr einige Bilder unserer tollen Weihnachtsfeier (danke an alle, die mitgewirkt haben, es war wirklich lustig (: ).
lg
Conny

Montag, 22. Dezember 2008

Frohe Festtage!

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler der 7C,

es mag sein, dass ihr gar nichts vermisst hättet, aber ich möchte euch dennoch nicht grußlos in die heilige Zeit und ein Neues Jahr entlassen.

Daher, mit großem Dank für euer (mehr oder weniger) engagiertes Interesse, für eure Beförderung des Unterrichts

Fröhliche Weihnachtsgrüße und viele gute Wünsche für 2009!

Prof. Helmut Sturm

Mittwoch, 17. September 2008

Sommer, Sonne und 'ne Hochzeit

Die Sommerferien begannen für mich nicht besonders aufregend. Da es im Juli fast nur regnete, blieb ich die meiste Zeit zu Hause. Im August begannen die Ferien für mich erst so richtig. Am 1. August fuhr ich mit meiner Familie nach Bosnien, weil dort jedes Jahr für 2 Tage ein Fest und ein Fußballturnier stattfinden, an dem mein älterer Bruder teilnahm. Wir blieben bis 4. August dort und dann fuhren wir weiter nach Apatin, Serbien, was nicht geplant war. Dort probierte ich zum 1. Mal "Paintball" aus - es hat zwar Spaß gemacht, aber gegen Ende des Spiels bekam ich mehrere Schüsse ab; die Folgen waren blaue Flecken. Meine Schwester legte den 9. August als ihren Hochzeitstermin fest, deshalb fiel unser urlaub ans Meer leider aus. Die Hochzeit war der Höhepunkt meiner Ferien. Alle hofften, dass der Regen ausbleibt, was dann auch der Fall war. Die Feier war wunderschön und ich hatte sehr viel Spaß. Den Rest der Ferien verbrachte ich noch in Kroatien und Serbien. Gegen Ende des Monats fuhren wir zurück nach Linz. Leider war das Wetter nicht mehr so schön um baden zu Gehen, aber alles in Allem waren meine Ferien toll.

Aleksandra

Donnerstag, 11. September 2008

"Ferien 08"

Meine Ferien begannen schon am Freitag den 13. Juni kurz nach meiner Psychologieprüfung zwischen 4 und 5. Da damit mein zweiter fixer Fünfer im Zeugnis feststand entschloss ich kurzerhand meine Sachen zu packen und mich auf den Weg ins Burgenland auf das Nova Rock zu machen.
Von diesem Zeitpunkt an besuchte ich die Schule nur noch gelegentlich, um auszuschließen, dass ich für immer vergessen werde. Die Schultage ersetzte ich mit meinem Job als Kellner um etwas Geld für die nächsten Festivals zu verdienen, die ich für die Sommerferien schon geplant hatte.
Nach einigen Wochen arbeiten und noch zwei kleineren Festivals in der Zwischenzeit kam das Frequency, ein Festival wie es noch nie gesehen wurde. Kalt, gnadenlos und nass. Mir blieben nicht viele Erinnerungen daran, doch immerhin gibt es ein sehr aussagekräftiges Foto, dass meinen Zustand etwas näher erläutern kann. Die Gefühlte Temperatur bei Regen und Wind lag etwa bei 5°C unter Null. Die reale Temperatur in der Nacht lag etwas bei 8°C, da ich bei der Hinfahrt jedoch auf Luxusartikel wie eine Isomatte und Ersatzgewand verzichtete bekam ich das Wetter deutlich zu spüren.
Urlaub blieb dieses Jahr aus, da ich selbst nicht mehr motiviert genug zum Zelten war, wie ich meiner Mutter erzählte. Mein Plan verlief erfolgreich und 2 Wochen sturmfrei folgten auf den Fuß. Tägliche Parties und stundenlange Aufräum-, Putz-, und Renovierarbeiten ließen nicht lange auf sich warten.
Nach einem krönenden Abschluss auf dem nächsten Festival bei Sonnenschein und wahnsinns Temperaturen kam noch ein letzter kleiner Job beim Ars Electronica Festival und ein ziemlich traumzerstörerischer erster Schultag.

Tassilo

Mittwoch, 10. September 2008

Sommer 2oo8 *



Meine Ferien begannen relativ unspektakulär. Am ersten Tag, wo die Ferien begannen war ich mit meiner Mutter in Wien und schaute mir das Musical "We will rock you" an. Es war ziemlich witzig, aber leider war es an diesem Tag so heiß, dass es im Theatherraum stickig wie nirgendwo anders war. Ich war dann logischerweise froh wieder draußen zu sein. Der Juli war für mich recht ereignislos, ich traf mich oft mit meiner Cousine, ging schwimmen, traf mich mit Freundinnen und faulenzte was das Zeug hält ^^. Im August, der leider viel zu schnell vergangen ist, war dann wieder mehr los: meine Cousine übernachtete Anfang des Monats bei mir. Die Folge davon: ca. 46h kein Schlaf, dafür jede Menge lustige & peinliche Fotos xD

Danach trafen wir uns fast täglich, statteten dem Coffeshop jede Menge Besuche ab und machten lauter Blödsinn wie schon lange nicht mehr.

Mitte August fuhren dann die meisten von meinen Freundinnen auf Urlaub und ich blieb leider daheim. Mein absolutes Ferienhighlight waren die Kindoabende wo ich mir "The Dark Knight" 1x mit Aleksandra und später nochmal mit meiner Cousine anschaute. Fazit: Ich liiiiebe diesen Film! Ich würde ihn mir am Liebsten nochmal ansehen, aber das wär dann wohl zu viel des Guten =P

Ja, also alles in allem waren meine Ferien toll und erholsam =) (und wie immer etwas zu kurz, aber gut...)

Ich denke dieses Jahr wird zwar stressig, weil wir jetzt öfter länger Schule haben als früher, aber es wird auch sicher wieder lustig.


Conny


England, Schottland & St.Georgen



Die ersten vier Ferienwochen verbrachte ich hauptsächlich zu Hause mit meinen Freunden oder auf der Ländn. Da wir ein großes Haus haben und der untere Stock im Prinzip mir gehört, waren wir oft bei mir Shisha rauchen oder Video schauen. Nach vier Wochen faulenzen und eigentlich Nichtstun ging es dann ab nach England.
Hannah (Büsser) und ich wollten zwei Wochen lang durch England und Schottland fahren. Völlig planlos (so wie man das von uns kennt) sind wir mit dem Nachtzug (den wir sogar reserviert hatten) von Linz nach Strassburg gefahren. Um sieben in der Früh mussten wir dann weiter nach Paris, noch ein paar mal umsteigen, mit der Fähre bis nach Dover fahren und schließlich irgendwie noch nach Cambridge kommen. Nach einem ganzen Tag Zug, Bus und Fähre fahren erreichten wir kurz vor Mitternacht unsere Jugendherberge in Cambridge. Am nächsten Tag schauten wir uns in der Stadt um und erholten uns von 24 Stunden herumfahren. Da wir mit dem Interrail Ticket unterwegs waren, ging es nach zwei Tagen Cambridge weiter nach Schottland. Dort waren wir in Edinburgh, Stirling und Melrose. (Melrose ist ein winziger Ort mit einer schönen Jugendherberge.) Schottland ist wirklich sehr schön, nur hat es fast die ganze Zeit geregnet, weshalb wir noch mal nach England wollten. Die letzten zwei Tage unserer Tour verbrachten wir dann noch in Bristol. Dann mussten wir wieder irgendwie nach Hause kommen… Dieses Mal aber nicht über Paris, sondern über Brüssel. (was sich als viel besser herausstellte)
Die Reise war zwar sehr lustig und interessant, aber leider gab’s auch einige Probleme. Erstens mussten wir die ganze Zeit unsere fetten Rucksäcke mitschleppen, zweitens waren in den „Jugendherbergen“ fast nur Familien mit kleinen Kindern und drittens sind 24 Stunden Zug fahren nicht so toll. Aber dennoch waren die zwei Wochen eine super Erfahrung und ich möchte nächstes Jahr auf alle Fälle wieder Interrail fahren.
Nach zwei Wochen habe ich dann endlich wieder alle meine Freunde gesehen. Da meine Eltern eine Woche am Attersee waren, haben einige Leute schon fast bei mir gewohnt. Seit dieser Woche kann ich perfekt Eierspeis kochen, da wir nach dem Fortgehen immer Hunger hatten und dann jedes Mal Eierspeis gemacht haben.
In der letzten Ferienwoche durfte ich dann am Montag Hubert von Goisern interviewen und sogar auf seinem Schiff mitfahren. Die restliche letzte Ferienwoche war ich eigentlich auch die meiste Zeit in St.Georgen mit meinen Freunden unterwegs.
Die schulfreie Zeit war auf alle Fälle sehr, sehr gemütlich und erholsam.

Meine Sommerferien!

Die Sommerferien begannen recht unspektakulär mit 4 Wiochen Ferialpraktikum bei der Wiener Städtischen Versicherung. Doch die Zeit verging eigentlich recht schnell, da ich mit total netten Leuten im Büro saß und wir auch immer eine Menge Spaß hatten.
Dann, nach eienr Woche Pause, waren wir 2 Wochen in der Türkei. ( in der Nähe von Side) Es war einfach herrlich. Es war so heiß, das wir eigentlich nicht viel tun konnten (nur einmal machten wir einen Ausflug)und die Zeit am Strand, im Meer (das wunderbar sauber und warm war), im Pool oder in einer der vielen Bars bei einem kühlen Getränk verbrachten. Einfach ein traumhafter Urlaub, bei dem ich mich über nichts beschweren könnte, denn auch das Hotel war wunderbar!!!!
Danach war auch schon wieder ein Großteil der Ferien um und es waren nur noch 2 Wochen bis zum Schulanfang. In dieser Zeit habe ich dann nichts Besonderes mehr gemacht. Nur mit Freunden getroffen und noch ein bisschen sonnen und erholen vor der Schule. ;)
Die Ferien sind einfach total schnell vergangen und jetzt haben wir wieder ein eeewig langes Schuljahr vor uns!

Dienstag, 9. September 2008

meine sommerferien 2008

zu unchristlicher stunde holt mich am ende doch einmal im leben das pflichtbewusstsein ein, ich scheine langsamer zu werden...
meine ferien begannen absolut toll am letzten schultag, obgleich ich meinen urgrossvater zu grabe tragen musste, im kreise meiner freunde und einem einkaufswagen (welchen wir gesetzesuntreuen jugendlichen vorher abgenommen haben xD), odin wurde geheiligt und dem tanz wurde gefrönt... wie wünschte ich, den tag ein zweites mal zu erleben...
nach einem feuchtfröhlichen wochenende hat mein körper schwer daran gearbeitet, das schlafdefizit nachzuholen, allerdings meistens ein wenig zu lange, so dass ich mein frühstück genoss, und es der rest meiner familie eigentlich mittagessen nannte. von 18. juli dann weg eine woche lang an der adria in grado/italien, währenddessen ich meine familie gegen mich durch andauerndes odin-brüllen in aller öffentlichkeit aufbrachte, und sie die überschwemmung in norditalien, die auch uns nicht verschont blieb, auf mein "kitzeln der götter" schob.
erholt und genau so leuchtend weiss wie zuvor gings wieder nach hause, eine woche erholen vor dem ereignis, wovor ich die letzten jahre gezittert habe wie espenlaub: dem eintritt in die berufswelt. 3 wochen lang die mieseste behandlung bei der unhumansten arbeit, die man sich vorstellen kann: der baustelle. schön war das wetter, oft jenseits der 30°-marke, was sich nach stundenlanger arbeit mit einer schlagbohrmaschine relativ unangenehm bemerkbar gemacht hat. der polier betrachtete meine arbeit als minderwertig, was vielleicht wahr war, weil ich kein mensch bin, der für eine baustelle geboren wurde, nur ich habe zum ersten mal in meinem leben was angepackt, und was gemacht, was mir den eindruck vermittelte, ich bringe was zustande... es war relativ verletzend, aber der gegenschlag folgte wörtlich auf dem fuße dank der in beide richtung funktionierenden speiseröhrenperestaltik (all hails to oma's fattest frühstück ever).
jedenfalls, arbeit war getan, geld eingesackt, ich hab was geschafft :)
in den letzten wochen meiner freien zeit verwendete ich die meiste zeit damit, mich von den blessuren der baustelle zu erholen und meine haut auf den händen wieder nachwachsen zu lassen... das leben ist schön :)
wie gewohnt habe ich die großschreibung ignoriert, da dies meinen schreibfluss blockiert, wenn ich einmal in schreibform bin.
grüsse gehen raus an raymond, der hoffentlich die gelegenheit kriegt, weiter mit uns einen klassenraum zu teilen, you'll never walk alone

Änderungen in der Blog-Verwaltung

Da unser Blog-Administrator Markus traurigerweise die 6. Klasse wiederholen wird hat er mir nun die Administratorrechte des Blogs übertragen. Ich werde mich von nun an darum kümmern und auf ihn achten.

Markus wird trotzdem ein Mitglied unserer Klassengemeinschaft bleiben und ich wünsche ihm das allerbeste in seiner neuen Klasse

Stefan

Meine Sommerferien




Sobald ich nur mein Zeugnis bekommen habe, düste ich sofort nach Hause, um meine Koffer zu packen, denn am Sonntag um 6.00 Uhr morgens, gings mit Bekannten ab nach Konin, Polen. Ich war schon sehr gespannt auf meine 3 Wochen ohne Eltern und Geschwister J Da die Familie, mit welcher ich mitgefahren bin drei Stunden weg von meiner Oma wohnen, musste ich mit de Zug fahren, um endlich das Ziel, Stargard szczecinski, zu erreichen. Gut angekommen verbrachte ich eine Woche meine Verwandten, Bekannten und Freunde besuchend und natürlich beim Helfen meiner Oma. Aber dann hat´s mir gereicht und ich beschloss ans Meer zu fahren, die Ostsee J Ich nahm einfach drei Freundinnen mit und wir stellten unsere Wohnung fünf Tage lang auf den Kopf, was mir sehr viel Spaß machte. Doch ich konnte mich nicht mal richtig daran gewöhnen jeden Tag zu feiern und schon war´s wieder vorbei. Meine nächste Station war Zielona Gora, aber nur für knapp 19h. Ich kam um 23.30 mit dem Bus an, legte mich sofort ins Bett. Am nächsten morgen packte ich nur schnell meine Sachen um und schon um 18.15 gings mit dem Zug und einer Gruppe von 30 Personen nach Zakopane, also in die Berge. Die Fahrt sollte ca.12h dauern, doch es gab Verzögerungen und wir verbrachten knappe 24h im Zug. Wie wir später erfahren haben, wurden die Stromleitungen gestohlen (in Polen passieren ja die merkwürdigsten Sachen) und unser Zug war der erste, der diese Strecke zurücklegte, das heißt, wenn wir nicht rechtzeitig gewarnt würden, dann weiß ich nicht, ob ich überhaupt noch jetzt hier sitzen würde, aber Gott sei Dank ist ja nichts passiert. Naja, um 8.00 Uhr angekommen konnten wir dann unsere restliche Woche ruhig genießen, obwohl nach zwei Tagen dann der Ort unter Hochwasser stand, wir aber davon nichts mitbekommen haben. Sieben Tage später gings wieder zurück nach Zielona Gora, wo ich noch meine restlichen paar Tage blieb.
Im August kam die Zeit um endlich in die Arbeit zu gehen, vier Wochen lang war ich bei der Energie AG angestellt. Gefallen hat´s mir schon, aber ich hatte kaum arbeit J Naja während meiner Arbeit war ich auch alleine zu Hause, was ich sehr vermisse. Aber wenn ich länger ´sturmfrei´gehabt hätte, weiß ich nicht ob unser Haus noch stehen würde :P
Jaaa... und dann war alles vorbei, die Arbeit, das Leben ohne Eltern und schon fast auch die Ferien. Aber nur fast, denn eine Woche stand mir noch bevor, die ja nicht so spannend war, doch mein letztes Wochenende wollte ich noch ausnützen. Ich fuhr mit meinem Onkel nach Polen J Zielona Gora, um dort mit meinem Cousin und seinen Freunden noch die Stadt unsicher zu machen. Und ich muss sagen, das war die beste Entscheidung.
Aber jetzt ist alles vorbei und ich beginne mein Schuljahr, wie fast jedes mit dem Gedanken: „Dieses Jahr reißt du dich zusammen! Dieses Jahr wird anders! Besser!“